Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Lehre

Sommersemester 2018

Vorlesungen


Handelsrecht
(Montag: 12-14 Uhr im Hörsaal XXII [Audimax])

Handelsrecht ist das Sonderprivatrecht der Kaufleute. Dieses Verhältnis zwischen Handelsrecht und allgemeinem Bürgerlichen Recht bestimmt Struktur und Inhalt der Veranstaltung. Ausgehend von der Anwendbarkeit des Handelsrecht auf Kaufleute und kaufmännische Unternehmen werden die besonderen Pflichten des Kaufmanns, die Bedeutung des Handelsregisters, das Firmenrecht, die Hilfspersonen des Kaufmanns sowie die Handelsgeschäfte und die für diese geltenden Besonderheiten behandelt.

Zivilprozessrecht
(Donnerstag 10-12 Uhr im Hörsaal XXII [Audimax])

Gegenstand der Vorlesung ist  das  Erkenntnisverfahren im Zivilprozess. Es handelt sich um Pflichtfachstoff, in den vertiefenden Bereichen um Gegenstände des Schwerpunktbereichs „Forensische Praxis“. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, prozessuale Probleme in der ersten juristischen Prüfung wie auch in der anschließenden Referendarzeit zu lösen. Das Verständnis für die Grundlagen und den Ablauf des Zivilprozesses wird exemplarisch anhand der Darstellung des landgerichtlichen Verfahrens erster Instanz vermittelt. Behandelt werden dabei insbesondere die Organe und Parteien des Zivilprozesses, die Verfahrensgrundsätze, die Sachentscheidungsvoraussetzungen, das Klage- und Beweisverfahren, die Arten und Wirkungen von Klagen und gerichtlichen Entscheidungen, die Prozessbeendigung ohne Urteil, besondere Verfahrensarten und -lagen, im Überblick auch die Rechtsmittelverfahren.

Seminare

Verbraucherrecht und Verbraucherprozessrecht

Das Seminar dient - je nach Themenwahl - zur Vorbereitung auf die Schwerpunktbereiche 1 (Forensische Praxis), 2 (Arbeits-, Sozial- und Verbraucherrecht) und  6 (Internationales, Transnationales und Europäisches Recht). Nach Absprache besteht die Möglichkeit, die Seminarleistung in englischer Sprache zu erbringen.

Weitere Informationen zum Seminar finden Sie auf der Aktuelles-Seite des Lehrstuhls.


Basisausbildung Mediation
gem. mit Herrn RA Dr. Weigel

Gemäß § 1 Mediationsgesetz ist eine Mediation ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem die Parteien mithilfe eines Mediators freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben.

Der Mediator schafft dabei einen Rahmen, in dem die Parteien angesichts ihrer Interessen und Bedürfnisse Kooperationsprozesse vereinbaren, die den Anlasskonflikt zu einem gemeinsamen Ausgangspunkt abgestimmten Verhaltens werden lassen.

Weitere Informationen zur Basisausbildung Mediation finden Sie auf der dazugehörigen Seite im Bereich "Studium und Lehre".

Soldan MOOT

Unsere Fakultät entsendete auch in diesem Jahr zwei Teams zum 5. Soldan Moot Court   . Dabei schlüpfen die Studierenden in die Rolle der Rechtsanwälte und können ihre juristischen Fähigkeiten in einem simulierten Gerichtsverfahren von der Klageschrift bis hin zur mündlichen Verhandlung unter Beweis stellen. An dem Wettbewerb nehmen Studierende aus dem gesamten Bundesgebiet teil. Der „Soldan Moot“ hat seinen Schwerpunkt im Bereich des Anwalts– und Prozessrechts. Er wurde von der Soldan-Stiftung zusammen mit dem Deutschen Juristen–Fakultätentag, der Bundesrechtsanwaltskammer und dem Deutschen Anwaltverein ins Leben gerufen.

Wintersemester 2017/2018

Vorlesungen

Internationales Zivilverfahrensrecht
(Montag, 10-12 Uhr im Hörsaal XVIII [Mel])

Die Internationalisierung und Globalisierung der Rechtsbeziehungen hat in den letzten Jahrzehnten zu einem Ansteigen von Prozessen mit grenzüberschreitenden Sachverhalten geführt. Ein solcher Prozess kann nicht allein nach nationalen Verfahrensregeln geführt werden, sondern muss der Bedeutung des Auslandsbezugs gerecht werden: Welches Gericht ist für einen solchen Prozess zuständig? Welche Verfahrensregeln finden Anwendung? Wie ist ein Urteil zu vollstrecken? Insbesondere das europäische Zivilprozessrecht ist im letzten Jahrzehnt von einer starken Dynamik geprägt. Daneben werden auch weltweite Bemühungen um eine Regelung der Internationalen Zuständigkeit und der Vollstreckung erörtert. Kenntnisse im Zivilprozessrecht sind von Vorteil. Die Veranstaltung gehört zum Wahlbereich des Schwerpunktbereichs Forensische Praxis und zum Pflichtfach im Schwerpunktbereich Internationales, Transnationales und Europäisches Recht.

Hier gelangen Sie zur Veranstaltung in StudIP.


Kolloquium: Zivilprozessrecht und Alternative Streitbeilegung
(Montag, 14-16 Uhr, Hörsaal XVIII [Mel])

Das Kolloquium ist besonders für Studenten gedacht, die den Schwerpunktbereich "Forensische Praxis" wählen möchten. Es setzt den Besuch der Vorlesung „Zivilprozessrecht“ inhaltlich voraus und vertieft besonders prüfungsrelevante Themenbereiche anhand von Fallbeispielen, die gemeinsam diskutiert und gelöst werden. Auch zur Vorbereitung des Pflichtprüfungsstoffes für die schriftliche und mündliche staatliche Pflichtfachprüfung ist die Veranstaltung geeignet.

Hier gelangen Sie zur Veranstaltung in StudIP.


Zwangsvollstreckungsrecht
(Donnerstag, 12-14 Uhr, Hörsaal XX [Mel])

Die Zwangsvollstreckung dient der Durchsetzung der im Erkenntnisverfahren festgestellten Ansprüche. Das Recht der Einzelzwangsvollstreckung weist zahlreiche Verbindungen zum materiellen Recht auf. Dies betrifft insbesondere sachenrechtliche Fragen, wie etwa das Schicksal dringlicher Sicherungsrechte. Thema der Veranstaltung sind die Voraussetzungen und der Ablauf des Zwangsvollstreckungsverfahrens sowie die wichtigsten Rechtsbehelfe in diesem Verfahren. Die Einbettung materiellrechtlicher Probleme in zwangsvollstreckungsrechtliche Fragestellungen soll auch zu einer Vertiefung der Kenntnisse im materiellen Recht beitragen.

Hier gelangen Sie zur Veranstaltung in StudIP.

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