Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Rückgang der Klageeingangszahlen

Forschungsprojekt: Rückgang der Klageeingangszahlen in der Zivilgerichtsbarkeit

Seit Jahren gehen immer weniger neue Zivilverfahren bei den deutschen Amts- und Landgerichten ein. Von 1997 bis 2017 sind die Eingangszahlen bei den Amtsgerichten um 44,4 Prozent und bei den Landgerichten um 27,2 Prozent gesunken. Bisher fehlt hierfür eine wissenschaftliche Erklärung.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat zu diesem Zweck ein Forschungsprojekt in Auftrag gegeben. Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich wird dieses gemeinsam mit Prof. Dr. Armin Höland (MLU Halle-Wittenberg), Monika Nöhre, Präsidentin des KG Berlin a.D. sowie der Interval GmbH durchführen. Untersuchungsgegenstand sind insbesondere die vielfältigen Einflussfaktoren außerhalb und innerhalb der Justiz auf die Klageeingänge. Auch die Erwartungen der Rechtssuchenden an die Justiz sollen untersucht werden. Das Forschungsvorhaben hat eine Laufzeit von 30 Monaten.

Nähere Projektvorstellung

Nöhre, Ursachenforschung nach dem Rückgang der Zivilklagen, DRiZ 2021, 220-221
Nöhre, DRiZ 2021, 220.pdf (906,3 KB)  vom 05.06.2021

Presse

Konferenz und Sammelband

Bereits im Jahr 2016 richteten Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich und Prof. Dr. Armin Höland zum Thema "Rückgang der Klageeingangszahlen" eine Konferenz aus. Aus den Beiträgen entstand der Sammelband "Nichts zu klagen? Der Rückgang der Klageeingangszahlen in der Justiz":

Nichts zu klagen? Der Rückgang der Klageeingangszahlen in der Justiz

Nichts zu klagen? Der Rückgang der Klageeingangszahlen in der Justiz

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