Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Aus dem Fakultätsleben

Neues

Begrüßung und Information zum Semesterbeginn

Liebe Studierende,

die vorlesungsfreie Zeit geht zu Ende. Sie haben in dieser Zeit  Prüfungen abgelegt, Hausarbeiten geschrieben und konnten hoffentlich  auch Abwechslung vom Studieralltag finden. Immerhin bot der viele Schnee  Gelegenheit zum Wintersport. Und an manchen Tagen hat uns die Sonne  schon vorfrühlingshaft verwöhnt.

Gemeinsam und mit neuem Schwung wollen wir mit Ihnen das  Sommersemester beginnen. Wir haben es sicher alle anders erhofft, und  dennoch wird es vorerst keine Präsenzveranstaltungen in den Hörsälen  geben. Lassen Sie uns gemeinsam das Beste daraus machen! Immerhin haben  wir inzwischen Erfahrungen mit Online-Lehre gesammelt und sind deutlich geübter in den technischen Dingen. Wir werden mindestens bis Ende April auf reine Online-Lehre beschränkt sein. Ihre Lehrenden informieren Sie rechtzeitig über stud  ip, sobald wir wieder in den Hörsälen oder am Campus zusammenkommen  können und dann auch auf hybride bzw. Präsenzformate wechseln können.

Zu den Prüfungen können wir heute noch nichts Genaues sagen.  Wir werden erst kurzfristig entscheiden können, wie die Klausuren in den  Großen Übungen im Semester und die Zwischenprüfungen bzw.  Modulprüfungen nach Vorlesungsende ablaufen werden. Niemand kann heute  vorhersehen, welche rechtlichen Begrenzungen dann während der  Prüfungsphasen gelten. Soweit möglich, sollten die Klausuren unter realen Bedingungen, d.h. unter Aufsicht im Hörsaal, geschrieben werden. Wenn dies im Prüfungszeitpunkt rechtlich nicht möglich sein sollte, stellen wir kurzfristig auf Online-Klausuren um.  Sämtliche Zwischenprüfungsklausuren und Modulklausuren wurden im  Wintersemester online gestellt. Technisch sind die Prüfungen  weitestgehend reibungslos verlaufen. Mit jedem neuen Klausurtermin  konnten anfängliche technische Schwierigkeiten verringert werden. In  technischer Hinsicht besteht also kein Grund zur Skepsis gegenüber  Online-Klausuren. Den Herausforderungen, ohne effektive Aufsicht  gerechte Prüfungsbedingungen herzustellen, werden wir uns erneut  stellen, wenn unter Abwägung aller Umstände Präsenzprüfungen  ausgeschlossen sein sollten.

Damit Sie verlässlich planen, studieren und sich bestmöglich  vorbereiten können, rechnen Sie vorerst nicht fest mit einer von beiden  Varianten. Sie werden über den konkreten Modus für jede Klausur rechtzeitig vom Prüfungsamt bzw. Ihren Lehrenden über stud ip informiert.

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die Vorlesungszeit des  Sommersemesters 2021, Freude beim Studium, Gelegenheit zu persönlichen  Begegnungen und vor allem Gesundheit und Wohlbefinden! Alles Gute!

Prof. Dr. Katja Nebe (Studiendekanin)


10th Edition of the ELSA Human Rights Moot Court Competition!

Be part of the upcoming
10th Edition of the ELSA Human Rights Moot Court Competition!

Be part of the upcoming 10th Edition of the ELSA Human Rights Moot Court Competition!

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10th Edition of the ELSA Human Rights Moot Court Competition!


Essay-Wettbewerb „HanseEssay“

Wir möchten auf den Essay-Wettbewerb „HanseEssay“ aufmerksam machen, der vom  Hamburgischen Verfassungsgericht, der Bucerius Law School und der  Universität Hamburg in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstaltet wird.  Teilnehmen können Studierende der Rechts- und Politikwissenschaften. Der  diesjährige Wettbewerb steht unter der Überschrift „Bürgerrechte in und  nach der Pandemie“. Die Studierenden sind aufgerufen, bis zum 21.  August 2021 ein frei gestaltbares Essay zu diesem Thema einzureichen.  Alle Teilnehmer*innen sind zur Abschlussveranstaltung und  Preisverleihung am 25. Oktober 2021 in das Hamburger Rathaus eingeladen.  Die besten Essays erhalten Sach- und Geldpreise sowie die Möglichkeit,  ihren Text zu veröffentlichen. Die Präsidentin der Hamburger  Bürgerschaft, Carola Veit, ist Schirmherrin des Wettbewerbs.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.hanseessay.de   .
Werbeplakat HanseEssay.pdf (1,7 MB)  vom 20.04.2021


MDR Dokumentation mit Prof. Dr. Katja Nebe

Befördert die Krise den Fachkräftemangel? Rettet Kurzarbeit wirklich Jobs? Wie lange können wir uns Millionen von Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeitern leisten? Und was macht Kurzarbeit mit den Menschen? "Exakt - Die Story" hakt nach und begleitet Betroffene über Monate hinweg.

Millionen Menschen wurden vor einem Jahr in Kurzarbeit geschickt - in  der Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Normalität. Monate später  aber harren noch immer viele zu Hause aus und bangen um ihre Existenz.  Manche haben sich aus Verzweiflung beruflich umorientiert. Was bedeutet  Kurzarbeit für Betroffene, die Wirtschaft und uns alle?

"Das war  so, als wenn man mit 180 auf der Autobahn eine Vollbremsung macht",  sagt Regine Feistel. Die Messebauerin aus Magdeburg ist seit dem ersten  Lockdown in Kurzarbeit. Auch Koch Ronny Ochsendorf aus Bernburg trifft  die Corona-Pandemie mit voller Wucht. Monatelang hat er nichts zu tun:  "Manchmal zieht sich der Tag wie Schmierseife." Die finanziellen  Einbußen spürt Ochsendorf deutlich. "Ich verhungere nicht, aber man  überlegt schon, was man sich anschafft."

2020 haben  hunderttausende Betriebe für mehr als 14 Millionen Beschäftigte  Kurzarbeit angemeldet - ein Rekordwert. Wer das beantragte  Kurzarbeitergeld bekommt, entscheiden die Arbeitsagenturen in der Krise  im Akkord. Gezahlt wird das Kurzarbeitergeld aus der  Arbeitslosenversicherung. Noch nie hat die Bundesagentur für Arbeit (BA)  mit über 22 Milliarden Euro mehr dafür ausgegeben als im vergangenen  Jahr. Dabei wurde auch Geld an Betrüger ausgeschüttet. Bis Jahresende  lagen tausende Hinweise auf Leistungsmissbrauch vor. In den meisten  Fällen lautet der Vorwurf, dass die Arbeitszeit manipuliert wurde - also  Kurzarbeit beispielsweise angemeldet wurde, obwohl die Angestellten  sogar länger arbeiten als zuvor.

Im Hotel von Daniel Winkelmann  kann die Belegschaft von langen Arbeitstagen nur noch träumen. "Uns  fehlt die Arbeit", sagt der Hotelier aus Aschersleben. "Alle sind  gelangweilt." Einige Mitarbeiterinnen haben sich deshalb einen Nebenjob  im Einzelhandel gesucht. Winkelmann sorgt sich, dass sie das Gastgewerbe  für einen krisensicheren Arbeitsplatz ganz verlassen könnten. Dass  diese Sorge durchaus berechtigt ist, zeigt eine Online-Befragung des  Meinungsbarometers MDRfragt: 20 Prozent der Teilnehmerinnen und  -teilnehmer in Kurzarbeit haben sich nach einem anderen Job umgesehen.

~ Mit Einschätzung von Prof. Dr. Katja Nebe zur Kurzarbeit in Deutschland


Verleihung der Dissertationspreise am Juristischen Bereich der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Foto: Maike Glöckner

Foto: Maike Glöckner

Foto: Maike Glöckner

In einer angesichts der Pandemie notwendigerweise kleinen Feierrunde sind am Juristischen Bereich der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät die Promotionspreise verliehen worden. Die geschickte Regie des Zufalls hat diese Feierstunde an den Reformationstag herangerückt, an dem die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg traditionell die Disputation des akademischen Senats in Wittenberg abhält. Mit den Preisen sind Promotionsarbeiten prämiert worden, die nicht nur mit der Höchstnote summa cum laude bewertet wurden, sondern sich in herausgehobener Weise als exzellente wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet haben. Preisträger sind Frau Dr. Romy Klimke. An sie ging der von Prof. Dr. Ulrich Widmaier, ehemals Richter am Bundesverwaltungsgericht und Honorarprofessor der Fakultät, gestiftete und in diesem Jahr erstmalig verliehene Menschenrechtspreis. In der Arbeit „Schädliche traditionelle und kulturelle Praktiken im internationalen und regionalen Menschenrechtsschutz“ befasst sie sich mit der Frage, aus welchem menschenrechtlichen Blickwinkel traditionelle Praktiken wie die Beschneidung von Mädchen und Jungen zu beurteilen sind. Dabei plädiert sie für eine stärkere Beachtung des Menschenrechts auf Kultur neben den Aspekten der Gesundheit und der Selbstbestimmung. Zudem wird in der Arbeit auf „Blindstellen“ des westlichen Kulturkreises hingewiesen.

Den Preis des Freundeskreises der Juristischen Fakultät, den Staatssekretär Dr. Dr. h.c. Josef Molkenbur überreichte und der von Honorarprofessor Dr. Lucas Flöther gestiftet wurde, ging an Herrn Dr. Philipp Hardung. Die Arbeit trägt den Titel „Die Entwicklung konsolidierender und kohärenzfördernder Maßnahmen für die europäische Titelfreizügigkeit“. Herr Hardung entwickelt hier über das derzeit verwickelte internationale Anerkennungsrecht im Zivilverfahren hinaus einen allgemeinen Teil einer internationalen Verfahrensordnung, wie sie sich idealerweise darstellen sollte.

Der Dekan, Prof. Dr. Henning Rosenau, wies darauf hin, dass beide Preisträger eingelöst haben, was Martin Luther seinen 95 Thesen vorangestellt hatte, die er 1517 an die Pforte der Schlosskirche zu Wittenberg schlagen ließ: „Aus Liebe zur Wahrheit und dem Verlangen, sie zu erhellen." Diesen Anspruch, der heute nicht aktueller formuliert werden könnte, haben beide Preisträger in idealer Weise eingelöst.


Brauchen wir ein Corona-App-Gesetz und wenn ja, welches?

Die Debatte würde Online Durchgeführt. Hier sehen Sie einige Teilnehmer der Veranstaltung.

Die Debatte würde Online Durchgeführt. Hier sehen Sie einige Teilnehmer der Veranstaltung.

Studierende der Vorlesung Gesetzgebungslehre erarbeiten zwei Vorschläge

Nachdem im letzten Jahr das neue Lehrangebot „Gesetzgebungslehre – Theorie und Praxis“ am Juristischen Bereich von den Studierenden sehr gut angenommen wurde, ging es in diesem Sommersemester in die zweite Runde. Während die Studierenden in der ersten Semesterhälfte in der Vorlesung von Prof. Dr. Winfried Kluth das theoretische Wissen zu Verfahren, Techniken und Zielsetzungen von Gesetzgebung erwerben konnten und lernten, was ein gutes Gesetz ausmacht, wurde in der zweiten Semesterhälfte eine Praxisphase durchgeführt. Hierbei durften sich die Studierenden in zwei durch den Lehrstuhl für Öffentliches Recht begleiteten Arbeitsgruppen selbst als Gesetzgeber üben und einen eigenen Gesetzesentwurf ausarbeiten.

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Klausuren schreiben im schönsten Saal der Stadt Halle

Copyright des Fotos: Dekan der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Copyright des Fotos: Dekan der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Jura-Klausuren im schönsten Saal der Stadt Halle, der ehrwürdigen Aula der Martin-Luther-Universität: wenn das den Geist nicht beflügelt! Die Covid 19-Pandemie macht dies möglich und leider auch nötig. Denn es ist klar, dass nur unter den strengen Hygienevorschriften derzeit Präsenzklausuren zu verantworten sind. Um aber den Studierenden des Juristischen Bereichs der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät kein vergebenes Semester zu hinterlassen, haben Fakultät und Universität alles Mögliche in die Wege gesetzt, um die für die Staatsprüfung vorgeschriebene Aufsichtsklausur zu realisieren. Dazu mussten alle geeigneten Räume ausgemessen werden, eben auch die Aula, in der sonst akademische Festveranstaltungen, Konzerte oder Vorträge stattfinden.

Die Studierenden haben es durchaus zu schätzen gewusst, unter Kronleuchtern ihre Klausur schreiben zu können, auch wenn die Anspannung in der Prüfungssituation dadurch nicht ganz verschwindet. Die Studentinnen und Studenten haben sich minutiös an die Hygienevorschriften gehalten. Vor allen Dingen haben sie sich gefreut, endlich wieder ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen zu treffen, wie auch die Lehrenden froh waren, die Studierenden einmal nicht nur durch den Bildschirm zu sehen.


Tagebuch

Tagebuch

Ältere Beiträge finden Sie in unserem Tagebuch

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Veranstaltungen

Ringvorlesung im Sommersemester 2021:
Reflektionen zu Nationalsozialismus und Rassismus im Rahmen der Juristenausbildung

Die Vorträge finden jeweils montags in der Zeit von 18 bis 20 Uhr als Online-Veranstaltung statt.

https://uni-halle.webex.com/uni-halle/j.php?MTID=m8a92150d552a8e3b2902ae26d3636efa

Meeting-ID: 121 334 1707 – Passwort: – Gastgeber-Kennnummer: 354981

Übersicht der Veranstaltungen
10. Mai 2021Rassismus in Deutschland in Geschichte und Gegenwart
Dr. Maria Alexopoulou, TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung
Einführung und Moderation: Prof. Dr. Winfried Kluth
17. Mai 2021VERSCHOBEN AUF DEN 21. JUNI
Der Einfluss des Nationalsozialismus auf die Juristenausbildung
RA Dr. Martin Würfel, München
Moderation: Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich
31. Mai 2021Die Bedeutung von Erinnerungskultur und ihre Ausgestaltung: Das Beispiel der „Auschwitz-Seminare“
Prof. Dr. Armin Höland, Halle
Das Ilan-Bildungsprogramm als Erweiterung und Gegengewicht zur Erinnerungskultur
Dr. Anton Hieke, Halle
Moderation: Wiss. Mit. Stev Zabel
7. Juni 2021
verschoben auf Wintersemester
Eindrücke und Lehren aus dem Halle-Prozess
VRiOLG Ursula Mertens, Halle
Moderation: Prof. Dr. Hans Lilie
14. Juni 2021Geschlechts- und Herkunftsaspekte bei der Benotung juristischer Staatsprüfungen
Prof. Dr. Emanuel V. Towfigh, EBS Law School Wiesbaden
Moderation: Wiss. Mit. Angela Tschech, Forum Legal Gender Studies
21. Juni 2021Der Einfluss des Nationalsozialismus auf die Juristenausbildung
RA Dr. Martin Würfel, München
Moderation: Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich
5. Juli 2021Die Entschädigung von NS-Unrecht am Beispiel Sara Nussbaums —
Vom alliierten Entschädigungsrecht zur Ghetto-Rente
VRiBSG Sabine Knickrehm und RiBSG Dr. Christian Mecke
Moderation: Prof. Dr. Katja Nebe

Weitere Informationen zur Ringvorlesung Reflektionen zu Nationalsozialismus und Rassismus im Rahmen der Juristenausbildung finden Sie hier:
V5-Ring-web.pdf (3 MB)  vom 21.04.2021

Vergangene Veranstaltungen

Im unseren Archiv finden Sie die vergangenen Veranstaltungen.

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Personalia

Festschrift-Übergabe an Prof. Dr. Joachim Renzikowski zum 60. Geburtstag

Festschriftübergabe | Foto: Ottmar Rensch

Festschriftübergabe | Foto: Ottmar Rensch

Festschriftübergabe | Foto: Ottmar Rensch

Den Traditionen einer traditionsbewussten Fakultät wie der Juristischen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu Folge ehren Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen den verdienten Rechtswissenschafter zum 70. Geburtstag. Gewichtige Beiträge werden verfasst, im Rahmen einer zeremoniellen Feier wird auf das Lebenswerk des Jubilars zurückgeblickt.

Das bedeutet aber nicht, dass auch nicht schon zuvor runde Geburtstage gefeiert und dokumentiert werden könnten. Selbst eine Festschrift ist dann möglich, nur hat sie einen völlig anderen Charakter. Sie ist eher persönlich denn wissenschaftlich, sie ist eher humorvoll und ironisch denn ernst – und wird deswegen üblicherweise auch viel intensiver gelesen. Eine solche Festschrift zum 60. Geburtstag von Joachim Renzikowski hat nun sein Lehrstuhl organisiert – alles hinter dem Rücken des Jubilars natürlich. Pandemiebedingt nach dem eigentlichen Jubiläumstag konnte nun im Audimax die „Festschrift-Übergabe“ erfolgen. Der Jubilar war überrascht und sichtlich gerührt. Es gratuliert selbstredend auch die gesamte Fakultät!

Wissenschaftler aus Süd-Korea wurde an der Fakultät promoviert

Herr Dr. Gyungwon Ryu

Herr Dr. Gyungwon Ryu

Herr Dr. Gyungwon Ryu

Die internationale Sichtbarkeit und Attraktivität für ausländische Wissenschaftlicher manifestiert sich immer dann, wenn an unserer Fakultät ein ausländischer Kollege/eine ausländische Kollegin promoviert wird. Unlängst war es wieder soweit. Herr Dr. Gyungwon Ryu aus Süd-Korea konnte aus der Hand des Dekans, Prof. Dr. Henning Rosenau, seine Promotionsurkunde entgegennehmen. Nach sehr gründlichen Recherchen hat Herr Dr. Ryu eine Arbeit zu den rechtlichen Fragen der Lebendspende in Deutschland und Süd-Korea vorlegen können, die zu dem Prädikat „magna cum laude“ führten. Der Erfolg lag auch an der guten Betreuung seines Doktorvaters, Prof. Dr. Hans Lilie vom Institut Medizin – Ethik – Recht. Die Fakultät gratuliert beiden ganz herzlich.

Prof. Dr. iur. Ulrich Widmaier zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste ernannt

Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D. Dr.Ulrich Widmaier, Honorarprofessor für Öffentliches Recht, öffentliches Dienstrecht und Recht der Europäischen Menschenrechtskonvention des Juristischen Bereichs, ist am 11.Oktober 2019 vom Senat der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste zu einem ordentlichen Mitglied gewählt worden. Die feierliche Inauguration fand am 7.März 2020 in der Großen Universitätsaula Salzburg statt. Prof. Widmaier gehört damit dem transnationalen und interdisziplinären Netzwerk an, das rund 2000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerdarunter 32 Nobelpreisträger-, namhafte Künstlerinnen und Künstler sowie Geistliche und Regierungspraktiker aus über 60 Ländern verbindet. Die Akademie mit Sitz in Salzburg ist eine unabhängige europäische Vereinigung mit dem Ziel, die Wissenschaften und Künste auf europäischer Ebene zu fördern und die Rolle der europäischen Wissenschaftsgemeinschaften zu stärken. Die Wahl in die Akademie erfolgt durch den Senat auf Vorschlag einer Nominierungskommission und würdigt herausragende Leistungen in Wissenschaft, Kunst oder Verwaltung. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich. Die Akademie wird durch öffentliche Stellen, die Republik Österreich, die Europäische Union und private Sponsoren gefördert. Sie ist ein gemeinnütziger Verein.



Publikationen

20210226 Buch Staatskirchenrecht

20210226 Buch Staatskirchenrecht

Dietrich Pirson / Wolfgang Rüfner / Michael Germann / Stefan Muckel (Hg.)

Handbuch des Staatskirchenrechts der Bundesrepublik Deutschland (HSKR)
Dritte, grundlegend neubearbeitete Auflage. 3 Bände

Berlin 2020, Band 1: 2 Abb.; XLVI, 1166 S. Band 2: X, 1206 S.; Band 3: X, 1046 S.

ISBN 978-3-428-18135-3

Aus Halle sind Prof. Dr. Michael Germann, Prof. Dr. Winfried Kluth und Claus Gienke Autoren im HSKR.


20210119Sterbehilfegesetz

20210119Sterbehilfegesetz

Carina Dorneck, Ulrich Gassner, Jens Kersten, Franz Josef Lindner, Kim Linoh, Henning Lorenz, Henning Rosenau, Birgit Schmidt am Busch

Gesetz zur Gewährleistung selbstbestimmten Sterbens und zur Suizidprävention.

Augsburg-Münchner-Hallescher Entwurf (AMHE-SterbehilfeG)Verlag Mohr

Siebeck,Tübingen, 2021, 84 Seiten, 19 €


Rechtsstaat und Strafrecht - Cover

Rechtsstaat und Strafrecht - Cover

Henning Rosenau u.a. (Hrsg.)

Rechtsstaat und Strafrecht, Anforderungen und Anfechtungen,

Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2021,

307 Seiten, 84 €


Handbuch Kapitalmarktstrafrecht

Handbuch Kapitalmarktstrafrecht

Schröder, Christian

Handbuch Kapitalmarktstrafrecht,

4. Auflage, Hürth 2020

658 Seiten, Verlag Wolters Kluwer

ISBN 978-3-452-29226-1


Grundlagen, rechtlicher Rahmen und Anwendungsfelder

Grundlagen, rechtlicher Rahmen und Anwendungsfelder

Meller-Hannich/Weigel

Mediation: Grundlagen, rechtlicher Rahmen und Anwendungsfelder
Sammelband mit Beiträgen aus der Basisausbildung Mediation
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

2020. 288 S., brosch., Nomos

ISBN: 978-3-8487-6370-2


Sanierungsrecht

Sanierungsrecht

Flöther

Sanierungsrecht
Einführung zur Richtlinie der Europäischen Kommission über präventive Restrukturierungsrahmen

Handbuch

2019. Buch. XXIX, 423 S. Softcover

C.H.BECK. ISBN 978-3-406-72909-6


Madaus et al. - Micro, Small, And Medium Enterprise Insolvency - A Modular Approach

Madaus et al. - Micro, Small, And Medium Enterprise Insolvency - A Modular Approach



Newsletter

Aktueller Newsletter (1/2021)
Newsletter des Juristischen Bereiches_1-202.pdf (1,8 MB)  vom 07.06.2021

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