Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Aus dem Fakultätsleben

Neues

Vortragsreihe "Digitale Wissensräume - Wie das Europäische Urheberrecht Zugang zu Wissen schafft" im Rahmen der Europawoche 2020

Seit 2014 lädt derLehrstuhl von Prof. Dr. Malte Stieper in Kooperation mit dem Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt jährlich zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Europawoche in die Räumlichkeiten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein. Auch in diesem Jahr war eine solche Veranstaltung unter dem Motto „Digitale Wissensräume – Wie das Europäische Urheberrecht Zugang zu Wissen schafft“ für den 5. Mai geplant.

Am 12. März kam die Nachricht, dass der Lehrbetrieb an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufgrund der Corona-Pandemie ab dem 13. März eingestellt wird. Plötzlich stellte sich die Frage nach digitalen Wissensräumen für Schulen, Universitäten, Bibliotheken und anderen Wissens- sowie Kultureinrichtungen viel schneller und konkreter als erwartet.

Konsequenterweise soll die Veranstaltung daher nun in digitaler Form durchgeführt werden. Dabei werden Vertreter sowohl aus der Wissenschaft als auch aus der Praxis zu Wort kommen und erörtern, welche Chancen und Grenzen für die digitale Kultur- und Wissensvermittlung existieren und welche Potentiale hierfür die jüngste EU-Urheberrechtsreform sowie aktuelle EuGH-Rechtsprechung bieten.

Ab dem 4. Mai wird täglich ein Video auf der Homepage des Lehrstuhls hochgeladen, in dem „Digitale Wissensräume“ jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Prof. Dr. Malte Stieper wird die Vortragsreihe mit dem Beitrag „Digital ist besser? Digitale Lehre nach der EU-Urheberrechtsreform“ beginnen.

Die Referenten und Themen sowie die Videos finden Sie unter folgendem Link:

https://www.jura.uni-halle.de/lehrstuehle_dozenten/stieper/digitale_wissensraeume/

Transdisziplinäre Ringvorlesung - Die
Corona-Krise aus
verschiedenen Blickwinkeln

Flyer Ringvorlesung
Flyer_RingvorlseungSommer20.pdf (2 MB)  vom 17.04.2020

Seminarankündigung (Sommersemester 2020): Aktuelle Entwicklungen im WTO-Recht und im internationalen Investitionsschutz

Im Sommersemester 2020 bieten wir ein Seminar zu dem Thema „Aktuelle Entwicklungen im WTO-Recht und im internationalen Investitionsschutz” an. Das Seminar wird in deutscher Sprache als Blockveranstaltung am 19. Juni 2020 entweder an der Martin-Luther-Universität in Halle oder – bei fortbestehenden Einschränkungen wegen der COVID-19-Pandemie – digital durchgeführt. Eine Vorbesprechung findet am 16. April um 18.00 Uhr s.t. digital statt (weitere Informationen dazu unter stud.ip). Leistungsnachweise können für die Schwerpunktbereiche 6 „Internationales, Transnationales und Europäisches Recht“ und 5 „Staat und Verwaltung“, sowie für den Grundlagenschein erworben werden. Interessierte Studierende mögen sich bitte bei Andrej Lang () melden. Sie haben die Möglichkeit, die Seminararbeit auf Deutsch oder Englisch zu verfassen. Die Abgabefrist für die Seminararbeiten ist der 30. September 2020.

Es gibt noch freie Plätze!

Weitere Informationen finden Sie hier:

Seminarankündigung und stud.ip.

Verleihung der Ehrendoktorwürde an den Juristen Prof. Dr. Werner Beulke

Werner Beulke wird die Ehrendoktorwürde verliehen.

Werner Beulke wird die Ehrendoktorwürde verliehen.

Werner Beulke wird die Ehrendoktorwürde verliehen.

Für seine außerordentlichen Verdienste um die Rechtswissenschaft hat der Juristische Bereich der Universität am Freitag, 7. Februar 2020, Werner Beulke die Ehrendoktorwürde verliehen.


Tagebuch

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Ältere Beiträge finden Sie in unserem Tagebuch

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Veranstaltungen

Die geplante Ringvorlesung 30 Jahre Wiedervereinigung wird in das WS 2020/21 verschoben.

LAW & ANTHROPOLOGY
MLU, Summer semester 2020

Friday, 9:00 a.m. – 1:00 p.m.

(April 24; May 15; May 29; June 12; July 3; July 10; July 17 2020)

Prof. Marie-Claire Foblets & Prof. em. Armin Höland

Objectives: This course introduces students to the broad  field of study of law & anthropology, with a focus on themes  relating to the complexity of and the challenges posed in law by the  increasing diversity of cultures and communities within contemporary  societies. Topics to be addressed include:  the question of what effect  to grant to claims and rights of minority groups in several parts of the  world; the status and the protection of transnational communities;  human rights protection issues; the revival of religious laws in a post-secular  context; contentious practices (such as child marriages, bodily  marking, feuds, etc.). These and other questions will be discussed in  class.

The objectives of this course are to enable students to reflect on the implications, for law and legal practice, of an anthropological understanding of legal phenomena, normative frameworks and various legal traditions, in and outside Europe.

Theoretical questions in the history of legal anthropology have  arisen not just because of intellectual curiosity on part of scholars,  but largely also because of practical issues requiring action: effective government in colonial and post-colonial  settings; minority and indigenous rights; the practicability of the  rule of law; legal transplants; codification of customs; legal  pluralism; alternative dispute resolution mechanisms; etc. The  discussions in class as well as the reading material will help students  to better apprehend the multiple dynamics that are interwoven - until  today - in the development of State law and various alternative concepts of law

Guest lectures: Guest speakers will be invited. They  will introduce the students to the topic of their scientific research  and show very concretely how, in addressing legal questions, they use  anthropology for a conceptual framework and/or methodology, and what  insights they gain by combining two disciplinary approaches. Five guest  lectures in total are planned, to be distributed over the several  sessions; each of them will last around one hour. There will be room for  discussion with the speakers.

Reader: The students prepare for the lectures and  discussions in class by reading, preferably in advance, the materials  selected for each class. All required readings will be made available as  pdfs, in early April 2020 at the very latest.

Examination: The students are expected to read and  comment on an ethnographic work. A list of around 20 monographs will be  provided, including both classics in legal anthropology as well as more  recent work. Students will be invited to read one of the monographs  suggested. The aim is to enable students to familiarize themselves with  an ethnographic approach to law; they will receive a list of questions  that gives them an orientation as to how they can benefit from the  reading and some of the relevant questions to be raised.

Vergangene Veranstaltungen

Im unseren Archiv finden Sie die vergangenen Veranstaltungen.

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Personalia

Prof. Dr. iur. Ulrich Widmaier zum
Mitglied der Europäischen Akademie der
Wissenschaften und Künste ernannt

Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D. Dr.Ulrich Widmaier, Honorarprofessor für Öffentliches Recht, öffentliches Dienstrecht und Recht der Europäischen Menschenrechtskonvention des Juristischen Bereichs, ist am 11.Oktober 2019 vom Senat der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste zu einem ordentlichen Mitglied gewählt worden. Die feierliche Inauguration fand am 7.März 2020 in der Großen Universitätsaula Salzburg statt. Prof. Widmaier gehört damit dem transnationalen und interdisziplinären Netzwerk an, das rund 2000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerdarunter 32 Nobelpreisträger-, namhafte Künstlerinnen und Künstler sowie Geistliche und Regierungspraktiker aus über 60 Ländern verbindet. Die Akademie mit Sitz in Salzburg ist eine unabhängige europäische Vereinigung mit dem Ziel, die Wissenschaften und Künste auf europäischer Ebene zu fördern und die Rolle der europäischen Wissenschaftsgemeinschaften zu stärken. Die Wahl in die Akademie erfolgt durch den Senat auf Vorschlag einer Nominierungskommission und würdigt herausragende Leistungen in Wissenschaft, Kunst oder Verwaltung. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich. Die Akademie wird durch öffentliche Stellen, die Republik Österreich, die Europäische Union und private Sponsoren gefördert. Sie ist ein gemeinnütziger Verein.

Stellenausschreibung Wiss. Mitarbeiter*in ab 14.04.2020

Am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Recht der Sozialen Sicherheit ist ab dem 14.04.2020 die im Rahmen einer Mutterschutz- und Elternzeitvertretung bis zum 13.10.2020 befristete Stelle einer*eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d) in Teilzeit (50%) zu besetzen.

Die Stellenausschreibung finden Sie hier:
20_3_3667_20_H.pdf (263,7 KB)  vom 30.03.2020

Nachruf Dr. h. c. Alexander Gagel

Die Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg trauert um Alexander Gagel, der am 10. Mai im Alter von 86 Jahren in Kassel gestorben ist. Persönlich und wissenschaftlich war Alexander Gagel über lange Jahre mit dem Juristischen Bereich der Fakultät verbunden, die ihn 2010 mit der Ehrenpromotion würdigte. Fast 25 Jahre war er als Richter am Bundessozialgericht tätig und hat in einer Reihe von Grundsatzentscheidungen ebenso wie mit zahlreichen Veröffentlichungen Eckpfeiler zu den verschiedenen Bereichen des Sozialrechts markiert.

Im Mittelpunkt seines Interesses stand das Arbeitsförderungsrecht. An dem von ihm vor mehr als 30 Jahren gegründeten Kommentar zum AFG kommt seitdem niemand vorbei. Das Standardwerk ist inzwischen auf drei Bände angewachsen und widmet sich sowohl dem SGB III als auch dem SGB II. Sein grundsätzliches Verständnis zu dem Rechtsgebiet hat Alexander Gagel in der Einleitung seines Kommentars 1979 klar umrissen: „es geht um die Erkenntnis, dass das Arbeitsförderungsgesetz ein Gesetz ist, das in einem besonders bedeutsamen Bereich, dem Arbeitsmarkt, die Funktion hat, den Auftrag des Grundgesetzes zur Freiheitssicherung zu erfüllen. Es setzt den Auftrag des Art. 12 GG um, reale Bedingungen für eine möglichst freie Wahl von Beruf, Ausbildungsplatz und Arbeitsplatz zu schaffen.“ Diesem sozialstaatlichen wie freiheitsrechtlichen Ansatz blieb er stets treu. In dieser Tradition steht deshalb auch die 2011 zu seiner Ehrung herausgegebene Festschrift (Bieback, Fuchsloch, Kohte, Arbeitsmarktpolitik und Sozialrecht), die ihm die Fakultät überreichte. Konsequent dieser Linie verpflichtet, gehören wir zu den wenigen Fakultäten, in denen das Arbeitsförderungsrecht und das Recht der Existenzsicherung in einer eigenständigen Vorlesung gelehrt werden.

Wirkungsvoll waren auch seine grundsätzlichen Texte zu allgemeinen Fragen, so z.B. zur richterlichen Rechtsfortbildung (SGb 1990, 1 ff.) und seine Kritik an der Versagung von Rentenansprüchen für die Zeit der Zwangsarbeit im Ghetto (NZS 2000, 231 ff.). Seine Forderung, die Rechtsfigur des Beschäftigungsverhältnisses in Anlehnung an die tatsächlichen Verhältnisse im Ghetto auszulegen und auch die Sozialversicherung nicht aus der Bewältigung der deutschen Vergangenheit auszuklammern, ist durch die spätere Gesetzgebung und Judikatur nach langer und schwieriger Debatte anerkannt worden.

Nach seiner Pensionierung wandte sich Alexander Gagel vor allem Fragen der Rehabilitation zu. Er war einer der ersten, der die grundlegende Bedeutung des 2001 kodifizierten SGB IX nicht nur für das Recht der behinderten Menschen, sondern auch für die Struktur des Sozialrechts insgesamt erkannte. Auch die neu entstandenen Verbindungslinien zwischen Arbeits- und Sozialrecht hat Alexander Gagel mit klarem Blick für die innovativen Elemente dieses Gesetzes aufgegriffen und in seinen Veröffentlichungen herausgearbeitet. Von Anfang an förderte er den interdisziplinären Dialog mit Veröffentlichungen zur Bedeutung der Rehabilitation bei Bearbeitung und Begutachtung im Rentenverfahren (SGb 2002, 529) oder zur psychosomatischen Begutachtung im Sozialrecht (SGb 2003, 492). Mit seinem gemeinsam mit Joachim Francke herausgegebenen Sammelband zum Sachverständigenbeweis im Sozialrecht (2008) ist eine neue interdisziplinäre Kooperation zwischen Sozialmedizin und Sozialrecht erreicht worden. Diese wichtige Kooperation hat mit dem Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation (IQPR) in Köln einen organisatorischen Rahmen für die wissenschaftliche und praktische Diskussion gefunden. Er ist inzwischen in ein Online-Diskussionsforum überführt worden (www.reha-recht.de), das von Mitgliedern unserer Fakultät aktiv unterstützt wird. Alexander Gagel zeigte sich auch in diesem Zusammenhang wieder als engagierter und profilierter Inspirator für die interdisziplinäre Diskussion an den verschiedenen Schnittstellen von Sozialrecht, Arbeitsrecht und Sozialmedizin. Ihm war es stets wichtig, mit jungen Juristinnen und Juristen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer Disziplinen zu kooperieren, zu diskutieren und seine Erfahrungen weiterzugeben. Für uns waren diese fachliche und persönliche Kooperation stets eine wertvolle Bereicherung und ein Anstoß, dieses neue Feld immer weiter zu strukturieren und zu entfalten. Im Studiengang „Medizin-Ethik-Recht“ ist diese interdisziplinäre Bedeutung des SGB IX aufgenommen und zu einem sichtbaren Merkzeichen unseres Profils geworden. So bleiben viele Anregungen und Beiträge von Alexander Gagel über seinen Tod hinaus wirksam.


Publikationen

Sanierungsrecht

Sanierungsrecht

Flöther

Sanierungsrecht
Einführung zur Richtlinie der Europäischen Kommission über präventive Restrukturierungsrahmen

Handbuch

2019. Buch. XXIX, 423 S. Softcover

C.H.BECK. ISBN 978-3-406-72909-6

Madaus et al. - Micro, Small, And Medium Enterprise Insolvency - A Modular Approach

Madaus et al. - Micro, Small, And Medium Enterprise Insolvency - A Modular Approach

Riz Mokal, Ronald Davis, Alberto Mazzoni, Irit Mevorach, Madam Justice Barbara Romaine, Janis Sarra, Ignacio Tirado, and Stephan Madaus

Micro, Small, And Medium Enterprise Insolvency - A Modular Approach

Erscheinungsjahr: 2018 (Oxford University Press)

Seitenzahl: 256

ISBN: 9780198799931


Sozialgesetzbuch IX

Sozialgesetzbuch IX

Feldes/Kohte/Stevens-Bartol

SGB IX - Sozialgesetzbuch Neuntes Buch
Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen

4., aktualisierte Auflage 2018. 1565 S. Hardcover
Bund-Verlag

ISBN 978-3-7663-6719-8


konzerninsolvenzrecht 2018

konzerninsolvenzrecht 2018

Herr Prof. Flöther

Konzerninsolvenzrecht berücksichtigt das Gesetz zur Erleichterung der Bewältigung von Konzerninsolvenzen.

Erscheinungsjahr: 2018 (2. Auflage - Buch. XXXVII)

Seitenzahl: 465 S. Hardcover (In Leinen)

ISBN: 978-3-406-71686-7


genomeditierung 2018 rosenau

genomeditierung 2018 rosenau

Susanne Müller/Henning Rosenau (Hrsg.)

Stammzellen – iPS-Zellen – Genomeditierung - Stem Cells – iPS Cells – Genome Editing, Schriften zum Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht

Band: 34 Baden-Baden 2018

ISBN: 978-3848749805


Die Bindung von Arbeitnehmervereinigungen an die europäischen Grundfreiheiten (Ulber, Wiegandt, 1. Auflage 2018)

Die Bindung von Arbeitnehmervereinigungen an die europäischen Grundfreiheiten (Ulber, Wiegandt, 1. Auflage 2018)

Prof. Dr. Daniel Ulber / Karoline Wiegandt

Die Bindung von Arbeitnehmervereinigungen an die europäischen Grundfreiheiten

Erscheinungsjahr: 2018

Seitenzahl: 89

ISBN: 978-3-7663-6761-7


wer ist der Verbraucher Cover

wer ist der Verbraucher Cover

Artz / Gsell / Harke / Lima Marques / Meller-Hannich

Wer ist der Verbraucher?

Baden-Baden 2018

ISBN 978-3-8487-3671-3


Newsletter

Aktueller Newsletter
Newsletter des Juristischen Bereichs_2-2019.pdf (2,6 MB)  vom 30.10.2019

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