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Archiv: Veranstaltungen

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100 Jahre Internationale Arbeiterorganisation

Dem Gründungsjubiläum der Internationalen Arbeitsorganisation widmen Prof. Dr. Dirk Hanschel (Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Öffentliches Recht), Prof. Dr. Katja Nebe (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Recht der Sozialen Sicherheit) und Prof. Dr. Daniel Ulber (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Arbeitsrecht) in diesem Jahr eine zweitägige Konferenz.

Unter dem Titel

„100 Jahre ILO – Globalisierung und menschenwürdige Arbeit“

möchten internationale Expertinnen und Experten des Arbeitsvölkerrechts mit einem breiten Publikum über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser einzigartigen internationalen Organisation sprechen und ihren Beitrag für die menschengerechte Gestaltung der Arbeitswelt von heute und morgen diskutieren.

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

Um eine Anmeldung bis zum 1. September 2019 wird gebeten. Weitere Informationen zur Veranstaltung, sowie das Programm finden Sie auf der Homepage.

Zeit: Donnerstag, 26. September – Freitag, 27. September 2019

Ort: Aula der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsplatz 11, 06108 Halle (Saale)


70 Jahre Deutscher Jurstinnenbund

70 Jahre Deutscher Jurstinnenbund

Digitaler Wandel: frauen- und rechtspolitische Herausforderungen

43. Bundeskongress
Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb)
12. bis 15. September, Halle/ Saale

Genderaspekte wurden lange in den Debatten um Digitalisierung vernachlässigt, so dass gerade aus gleichstellungs- bzw. diskriminierungsrechtlicher Perspektive zahlreiche Fragen offen bleiben: Datenethik, Algorithmen, künstliche Intelligenz - was hat das alles mit Frauenrechten zu tun? Wie verändert sich der Arbeitsplatz in der Zukunft? Was können Big Data für Einflüsse auf die Persönlichkeitsrechte haben? Wie kann sich gegen Cyber Harassment gewehrt werden? Wo wird Art. 3 Abs. 2 GG durch den digitalen Wandel berührt und welche rechtlichen Antworten darauf sind sinnvoll und notwendig? Diese und weitere Fragen müssen diskutiert und beantwortet werden, um Geschlechtergerechtigkeit in einer digitalisierten Gesellschaft zu erreichen.

Programm, weitere Informationen und Anmeldung:

https://www.djb.de/Veranstaltungen/2019/2019Kongress/   

Jurstinnen2Jurstinnen2

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Programm:
djb_BuKo_Flyer.pdf (296,1 KB)  vom 21.08.2019

Tagung Interkulturalität und Religion in der Medizin

Am 25. und 26.10.2019 veranstaltet das Zentrum Medizin – Ethik –  Recht eine interdisziplinäre Tagung zum Thema "Interkulturalität und  Religion in der Medizin" in der Aula der Martin-Luther-Universität,  Universitätsplatz 10, Halle (Saale).

Anmeldung: https://www.mer.uni-halle.de/tagung_medizin_religion/

Programm:
Tagung Plakat_6.pdf (3,3 MB)  vom 24.07.2019

Gedenkveranstaltung anlässlich des 100. Todestages von Adolf Weißler

Cover Gedenkveranstaltung Adolf Weissler

Cover Gedenkveranstaltung Adolf Weissler

Auf den Tag genau einhundert Jahre, nachdem sich der Notar und Rechtsanwalt Adolf Weißler (1855-1919) in Halle an der Saale am 25. Juni 1919 auf der Peißnitz aus Verzweiflung über den Ausgang des Ersten Weltkrieges und die Bedingungen des Versailler Friedensvertrages das Leben nahm, wird die Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit der Deutschen Notarrechtlichen Vereinigung e. V. am 24. und 25. Juni 2019 im Landgericht zu Halle ein Symposium zum Gedenken an diesen für das Notariat in Deutschland außerordentlich einflussreichen Juristen veranstalten. Die für alle Interessierten offene Veranstaltung (Anmeldung erwünscht) wird einen inhaltlichen Bogen schlagen von der Person des Adolf Weißler und seiner Epoche über das Notariat in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus zu Recht und Praxis heutiger Notarinnen und Notare in einem europäisierten deutschen Rechtsraum. Eröffnet werden wird das Symposium am 24. Juni 2019 ab 18 Uhr mit einem Abendvortrag im Landgericht und einem anschließenden Konzert und Empfang im Händelhaus. Die Fortsetzung der Veranstaltung am 25. Juni 2019 ab 10 Uhr ist aus dem beigefügten Programm ersichtlich.

Einladung und Programm als pdf-Datei
V5-Weissler-Festveranstaltung-06-2019.pdf (1,9 MB)  vom 14.05.2019

The Ian Fletcher International Insolvency Law Moot 2020

In Zusammenarbeit mit INSOL International, dem International Insolvency Institut und der Queensland University of Technology (Australien) laden wir Studierende der rechtswissenschaften ganz herzlich ein, an der Ian Fletcher International Insolvency Law Moot Competition teilzunehmen, deren Finale 2020 voraussichtlich in London stattfinden wird.

Einen persönlichen Eindruck kannst Du auf unserer Informationsveranstaltung gewinnen:

am 26.06.2019
um 13.15 Uhr
im Seminarraum I (Juridicum)

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und einem kurzen Motivationsschreiben bis zum 31.08.2019!

Weitere Informationen finden Sie hier:
Flyer Moot 2020.pdf (2,2 MB)  vom 24.05.2019

... und hier:
Aushang Moot 2020.pdf (2,1 MB)  vom 24.05.2019

Öffentliches Wirtschaftsrecht

Aktuelle Information zum 
Wahlbereich „Öffentliches Wirtschaftsrecht“

Aktuelle Information zum Wahlbereich „Öffentliches Wirtschaftsrecht“

Aktuelle Information zum
Wahlbereich „Öffentliches Wirtschaftsrecht“


Gastvorlesung „Grundlagen des Wirtschaftsordnungswidrigkeitenrechts“

Prof. Dr. Hans Achenbach hält im Sommersemester 2019 eine Gastvorlesung zum Thema "Grundlagen des Wirtschaftsordnungswidrigkeitenrechts"

Montag, d. 3. Juni 2019,
16:00 – 18:00 Uhr c.t., HS XVI/Mel.

Dienstag, d. 4. Juni 2019,
14:00 – 16:00 Uhr c.t., HS A/Mel.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Prof. Dr. iur. Christian Schröder
Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht


Tagungsankündigung: „Arbeitsvölkerrecht in Wissenschaft und Praxis“

Den stetigen Entwicklungen des Arbeitsvölkerrechts und seiner Rezeption widmen der Lehrstuhl von Prof. Dr. Daniel Ulber (MLU Halle-Wittenberg) und das Hugo Sinzheimer Institut für Arbeitsrecht die Tagung „Arbeitsvölkerrecht in Wissenschaft und Praxis“. Die Veranstaltung richtet sich hauptsächlich an (Nachwuchs-)Wissenschaftler und interessierte Praktiker. Auf der Tagung soll das Entwicklungspotential des Arbeitsvölkerrechts und seiner Rezeption im nationalen und europäischen Arbeitsrecht diskutiert werden. Denn nicht nur die Fachgerichte, sondern gerade auch das Bundesverfassungsgericht und der EuGH müssen sich in ihrer Rechtsprechung zunehmend mit arbeitsvölkerrechtlichen Regelungen auseinandersetzen. Folgende Referent/innen werden sich mit Beiträgen beteiligen: (1) Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schlachter zum Thema Mechanismen zur Gewährleistung und Durchsetzung der Europäischen Sozialcharta“, (2) RiBVerfG Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Susanne Baer zum Thema „Arbeitsvölker- und Verfassungsrecht“, (3) RiEuGH Francois Biltgen zum Thema „Die Bedeutung des Arbeitsvölkerrechts für die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes“, und (4) VRiBAG Prof. Dr. Jürgen Treber zum Thema „Die Rezeption des Arbeitsvölkerrechts in der deutschen Arbeitsgerichtsbarkeit“.

Die Tagung findet am 15.4.2019 in der Aula der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Universitätsplatz 11 in 06108 Halle/Saale) mit Beginn um 11.00 Uhr statt. Ihre Tagungsanmeldung können Sie bequem online unter www.jura.uni-halle.de/tagung-arbeitsvoelkerrecht/ vornehmen.  Hier finden Sie auch zu jeder Zeit aktuelle Informationen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Tagungseinladung_Arbeitsvölkerrecht.pdf (905,1 KB)  vom 07.03.2019

Herbsttagung der Strafverteidiger in Halle

Anfang Dezember 2018 haben sich die deutschen Strafverteidiger zu ihrer traditionellen Herbsttagung an der Fakultät getroffen. Thema war die Vermögensabschöpfung, die ein Jahr zuvor vom Gesetzgeber völlig neu geregelt worden ist. Mit Matthias Korte vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz und Marcus Köhler, mittlerweile Richter am 5. Strafsenat des BGH in Leipzig, waren unter den Referenten auch diejenigen, die dieses Gesetz maßgeblich gestaltet haben. Der Dekan, Prof. Henning Rosenau, begrüßte die Teilnehmer und beglückwünschte die Strafverteidiger dazu, dass sie sich gerade der Gewinnabschöpfung als Thema angenommen haben; ein Thema, um welches die Wissenschaft eher einen großen Bogen macht; denn es ist überwiegend praxisorientiert, unübersichtlich, technisch, kurz: es fehlt die dünne klare Luft der Dogmatik. Da es aber gerade der hiesigen Fakultät ein Anliegen ist, die Anfechtungen für ein rechtsstaatliches Strafverfahren zu thematisieren, muss auch diese Rechtsfolge kritisch hinterfragt werden. Rosenau wies daraufhin, dass die vom Gesetzgeber versuchte Einordnung der Vermögensabschöpfung als reine Gefahrenabwehr zweifelhaft ist. Besonders problematisch muss die Regelung erscheinen, wonach eine Einziehung auch dann möglich ist, wenn lediglich der Verdacht einer Straftat besteht. Denn Verdachtstrafen sind mit dem Schuldgrundsatz unvereinbar.

Nicht nur diese grundsätzlichen Fragen, sondern auch die praktischen Umsetzungsschwierigkeiten einer schnell erfolgten Reform führten zu intensiven Debatten.


Veranstaltungshinweis

Im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Teilhaben“ wird am 29. April 2019 ab 17:30 Uhr der Jurist Alexander Koch (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) zum Thema „Gleichbehandlung im Vereinsrecht am Beispiel von Hallenzeiten und Stadionverboten“ sprechen. Anschließend wird mit Vereinsvertreter*innen zum Thema diskutiert.

  • Ort: Mehrgenerationenhaus Merseburg, Roßmarkt 2, 06217 Merseburg (Café)
  • Zeit: Montag, 29. April, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr
  • Veranstalterin: Koordinierungs- & Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie "Merseburg engagiert"
  • Partner: Professur für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Recht der Sozialen Sicherheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gefördert durch die Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt e.V.

Die Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich.


Einladung

Am Freitag, dem 12. Juli 2019 spricht um 10.15 Uhr Richterin des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Doris König zum Thema:

Das "Fixierungsurteil" des Bundesverfassungsgerichts - Notwendigkeit einer richterlichen Entscheidung zum besseren Schutz der Patientenrechte.

Es folgt ein Kommentar von Prof. Dr. med. Arno Deister, Chefarzt im Zentrum für Psychosoziale Medizin im Klinikum Itzehoe sowie eine Podiumsdiskussion.

Die Veranstaltung findet in Hörsaal XXII im Hörsaalgebäude Audimax am Universitätsplatz statt.


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