Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Netzwerk IT & Recht

Das Netzwerk IT & Recht am Juristischen Bereich besteht seit 2019. Es dient dazu, Nachwuchswissenschaftler*innen, die im IT-Recht in unterschiedlichen Rechtsgebieten promovieren, zusammenzubringen und sie bei der Anfertigung ihrer Dissertationen zu unterstützen. Außerdem soll der Entwicklungsschwerpunkt Digitalisierung und Recht des Forschungsprofils der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät umgesetzt und langfristig als ein fester Bestandteil der Fakultät etabliert werden.

Thementag „Netzwerk IT & Recht“ 17.01.2020

Am 17. Januar 2020 fand zum ersten Mal der Thementag des neu gegründeten „Netzwerk IT & Recht“ statt. Doktorandinnen und Doktoranden der verschiedenen Lehrstühle stellten dabei interessante Themen ihrer Forschungsarbeiten aus dem Bereich Informationstechnologie, KI und Recht vor. Ziel der Veranstaltung ist es, das Profil der Fakultät im Bereich des IT-Rechts zu schärfen und interessierte Studierende mit dem Forschungsbereich bekannt zu machen und dafür zu begeistern.

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Doktorandenseminar in Aserbaidschan

Vom 06. bis 11. September 2019 trafen sich Doktorandinnen und Doktoranden des Juristischen Bereichs der MLU mit aserbaidschanischen Doktorandinnen der Baku State University für ein Seminar zum IT-Recht in Baku, Gabala und Sheki in Aserbaidschan. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Christoph Kumpan, LL.M., Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich, Jun.-Prof. Dr. Azar Aliyev, LL.M. sowie von Prof Dr. Thomas Hoffmann, LL.M. (Tallinn University of Technology). Im Rahmen der ersten Veranstaltung besuchten die Teilnehmer*innen die mit dem UN Public Service Award ausgezeichnete aserbaidschanische State Agency for Public Services and Social Innovations „Asan Service“. Sie nahmen außerdem an einer Konferenz an der ADA Universität zum Thema „Law and Digitalization“ teil, an der unter anderem ein Vertreter des „Ministry of Transport, Communications and High Technologies“ beteiligt war. In der Konferenz wurde insbesondere die Schaffung neuer Infrastruktur zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung im Bereich der Regulierung von neuen Technologien diskutiert. Besonderen Zuspruch der Teilnehmer*innen erfuhr der Ablauf des Seminars. In thematisch zusammenpassenden Kleingruppen fanden von den Professorinnen und Professoren geleitete Diskussionen statt. Dies ermöglichte eine intensive Auseinandersetzung mit den konkreten Fragestellungen der jeweiligen Gruppenmitglieder. Am Rande des Seminars besichtigten die Teilnehmer*innen unter anderem die Altstädte Bakus und Shekis, welche beide den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes haben, und unternahmen einen Ausflug in das Kaukasusgebirge in Gabala. Aktuell arbeiten alle Beteiligten an einem klar strukturierten Rahmen des Seminars für die Zukunft.

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